So ein schönes Fest!

Seit 50 Jahren gibt es die Hofgemeinschaft Gut Rothenhausen jetzt schon, und so ein besonderes Jubiläum verlangte natürlich auch nach einem besonderen Fest. Und das haben wir gefeiert!

Und das, obwohl nach den sintflutartigen Regengüssen am Vortag sehr besorgt überlegt wurde, ob wir den Weideflächen wirklich die vielen Autos zumuten können, und es am Samstag auch noch genügend Regengüße gab. Um so schöner war es zu sehen, wieviele Menschen mit uns feiern wollten und sich auch von Gewitter Warnungen nicht haben abschrecken lassen.

Gelohnt hat sich das Herkommen dann auf jeden Fall. Neben den bekannt-beliebten Attraktionen wie der Trekkerfahrt oder das Schafe-Treiben mit den Hütehunden gabe es dieses Jahr auch viel Neues zu Entdecken. Der erste Versuch einer geführten Radtour zum Gut ist zwar buchstäblich ins Wasser gefallen, aber nächstes Jahr machen wir das wieder, dann im Sonneschein!

Die Kinder konnten sich beim Imker und beim Schmied ausprobieren und danach in der Geisterbahn wohlig gruseln. Das Backen für Kinder mit unserer Bäckermeisterin und einem Kollegen hat dann wiederum solche Begeisterung bei den teilnehmenden Eltern ausgelöst, dass jetzt ein Backnachmittag für ambitionierte Osterzöpfe (siebensträngig!) fest geplant ist. In unserer schicken neuen Backstube wird das bestimmt besonders viel Spass machen.

Untermalt wurde das Ganze mit lebhafter Live Musik, von einer Trommel Gruppe bis Irish Folk war alles dabei. Und dazu gab es natürlich Gutes vom Hof zu essen. Neben unseren Würstchen, Kartöffelchen und Kuchen auch hier etwas neues: Frozen Yoghurt aus unserem eigenen Yoghurt! (Die Bedienung der Leihmaschine war zwar komplexer als gedacht, so dass es immer wieder Verfügbarkeitslücken gab, aber für nächstes Mal wissen wir nun wie´s funktioniert und geschmeckt hat es fantastisch)

Wir bedanken uns bei allen Mit-Feiernden für`s Kommen und für diese wunderbar enstpannte Stimmung auf dem ganzen Hof.

Vor allem aber bedanken wir uns ganz herzlich bei den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die das Fest nie so schön geworden wäre !

Und hier jetzt die Auflösung zum Hof-Quiz, das ja in mehrerer Hinsicht eine Herauforderung war. Nicht nur wegen der Fragen, die einen über den ganzen Hof geführt haben, sondern auch wegen der „Zusatz-Rätsel“: Das auf der Bilderwand Dannwisch mit nur einem n geschrieben war, und dann auch noch die Quiz-Macherinnen beim Lösungswort einfach das zweite s vergessen haben, wurde von den Rätsler:innen souverän gemeistert.

Das Hof Quiz

Was für ein Käse ist unser „Kuhler Gerold“? Der kuhle Gerold ist ein gereifter Frischkäse, den kennt man eher aus Frankreich und vor allem von der Ziege, aber unsere nordeutschen Kuh-Version ist nicht weniger lecker

Wer bekommt die überschüssigen Kartoffeln auf dem Hof? Die Kühe. Auf einem so vielfältigen Hof findet sich für fast alles eine Verwendung!

Aus welcher Region kommen unsere beiden neuesten Kuhdamen Cassiopeia und Demeter? Die beiden Damen sind Angler Rotvieh, kommen also ganz aus der Nähe, nämlich aus Angeln zwischen Meer und Schlei.

Wie viele „HügelAlma“ hat die Käserei in 2025 produziert? 84 Laib HügelAlma haben wir in der Käserei produziert, pro Laib braucht es ca. 60 Liter Milch.

Welchen Pflug nutzen wir?Einen Schälpflug. Dieser Pflug ist recht leicht und verbraucht dadurch weniger Kraftstoff. Vor allem pflügt er aber nur sehr flach, sehr zur Freude von Regenwürmern und vielen anderen Kleinstlebewesen.

Wie heißt die Kuhdame, die die meisten Töchter in der Kuhherde hat? Rosalinde

Welcher Rasse gehören unsere Schafe an? Es handelt sich um Scottish Blackface, eine robuste Landschafrasse aus Großbritannien. Uns begeistert neben der Optik die Mütterlichkeit der Rasse.

Welche Verwendung findet bei uns die Schafwolle? Sie dient als Dünger für unser Gemüse. Unsere Tomaten und Gurken erhalten je eine Handvoll ins Pflanzloch, die Nährstoffzusammensetzung der Wolle entspricht dem Bedarf vieler Gemüsekulturen.

Von welchem Demeterhof kam die erste Kuh zu uns? Hof Dannwisch (auf der Bilderwand mit einem n geschrieben, also extra Sternchen, für alle, die es richtig geschrieben haben!)

In welchem Jahr wurde unser Windrad gebaut? 2003. Wir warten noch immer auf die Reparatur.

Was war der wichtigste Antrieb zur Gründung unseres Lieferservice „Gemüsekorb“? Absatz für die wachsende Gemüseproduktion auf dem Hof

Wie werden unsere Lieferfahrzeuge angetrieben? Alle Elektrisch !

Was war der Antrieb zur Gründung unseres Trägervereins Gut Rothenhausen e. V. 1981? Für die langfristige Sicherung als biologisch bewirtschafteter Landwirtschaftsbetrieb und Verhinderung von Spekulation auf Grund und Boden. Die Gründer haben den Betrieb bewusst aus dem Privateigentum herausgenommen und einem Verein überschrieben. Die Vereinsatzung gibt u.a. vor, dass der Betrieb biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird und pädagogische Arbeit gemacht wird. Des Weiteren darf der Verein Grund und Boden nicht beleihen.

Wie heißt unser Gästehaus? Lindenhaus. Früher ein Haus für Gutsangestellte, heute ein wunderbarer Ort für Seminare, Gruppenfahrten und Familienfeiern

Wie nennen wir unser Tier-, Menschen- und Graswachstum angepasstes Weidesystem? Techno Weide. Weiden- und Kuhherden Management ist eine hohe Kunst, die wesentlich den Milchertrag bestimmt. Unsere Damen müssen sich auf den Weiden und im Stall richtig wohlfühlen, denn: Milchproduktion ist eine Hochleistungstätigkeit !

In einer Ofenetage können 24 Rothenhausener gebacken werden. Wie viele Brote werden gebacken, wenn der Ofen voll ist? 120 Stück. Der neue große Ofen ist schon ein tolles Stück!

In was für einer Mühle wird das Mehl für unsere Backwaren gemahlen? Eine Tiroler Steinmühle, die das Getreide besonders schonend mahlt und dadurch viele der wertvollen Geschmacksstoffe erhält

Welche drei Getreidearten für die Bäckerei bauen wir selbst an? Roggen, Weizen, Dinkel. Und da sind wir richtig stolz drauf. Weniger „food miles“ beim Brot backen geht kaum.

Wieviel Ertrag bringt unsere samenfeste Tomate Ruthje im Vergleich zu der Hybridsorte Devotion F1? 75% . Was die Ruthje im Ertrag nachsteht, macht sie durch ihren Geschmack mehr als wett.

Was ist die Lieblingsspeise der Laufenten? Nacktschnecken. Für ein richtig gutes Essen wird die lustige Truppe von unseren Border Collies jeden Morgen ins Gewächshaus geleitet.

Was ist das kleinste Arbeitstier auf dem Hof, das von uns gehegt und gepflegt wird? Die Raubmilbe. Im Gurkenanbau kommen mehrere Raubmilbenarten zum Einsatz. Die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis zum Beispiel ist darauf spezialisiert, schädliche Spinnmilben zu vertilgen. Deshalb befeuchten wir unsere Gurken mehrmals täglich von oben, um der – im Gegensatz zur Spinnmilbe – feuchtigkeitsliebenden Raubmilbe gute Bedingungen zu schaffen.

Viele Grüße von den Quiz-Macherinnen Angela Heimen, Ursula Tautz & Svenja Höniger

    Aktueller Kundenbrief

    • 12.10.26 – die Tage werden kürzer
      Liebe Freund:innen und Kund:innen des Hofes, die Tage werden kürzer, die Temperaturen kühler und der Wind nimmt zu… …der Herbst ist da und die Erntezeit neigt sich dem Ende zu. Das Futtermachen für die Winterfütterung der Rinder ist abgeschlossen und die Menge sowie die Qualität sollten passen. Auch im Ackerbau sind die Getreide- und die… Weiterlesen: 12.10.26 – die Tage werden kürzer
    Wir sind Mitgliedsbetrieb:

    Öko-Forderung


    Ökolandbau -Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Einführung von ökologischer Landwirtschaft und deren Beibehaltung unterstützt.

    folge uns auf Instagram