Liebe Kund:innen,

Frühling lässt sein blaues Band… – fast jede kennt zumindest den Anfang des Gedichts „Er ist’s“ des schwäbischen Dichters Eduard Mörike.

Aktuell lässt der Frühling wieder sein blaues bzw. buntes Band schweben und in kleinen Pausen während allgemeiner Geschäftigkeit genießen wir die warme Frühlingssonne und die „süßen, wohlbekannten Düfte“.

Langsam wärmt sich auch der Boden auf, so das wir ans Legen der Kartoffeln denken können – wenns gut läuft, findet das diese Woche statt!

In der Zwischenzeit kommen auch die sich hinziehenden Abschlussarbeiten an der neuen Backstube voran: der Eingangsbereich ist von innen gedämmt und verkleidet und mutet etwas wie eine Sauna an, auch die Außenverschalung wächst langsam Richtung Container, um auch diesen von seinem blechernen grau zu erlösen.

Was mich sonst noch so beschäftigt: die (globalen) Krisen betreffen natürlich auch uns und während wir uns einerseits bestätigt Fühlen in der Entscheidung auf E-Fahrzeuge umzustellen, sehen wir aber dennoch mit Sorgen die Entwicklung der Dieselpreise: Unsere Schlepper laufen nun mal alle noch mit Diesel und da sind die aktuellen Steigerungen sehr schmerzhaft.

Durch unsere Direktvermarktung über Hofladen, Lieferservice und auch die EVG Landwege eG können wir zwar noch bessere Preise erzielen als beim Verkauf an den Großhandel, der Preisdruck durch die zunehmende Marktbeherrschung der Discounter im Bio-Bereich zeigt aber auch hier seine Wirkung: Wie zu Beginn des Ukraine-Krieges führen auch die aktuellen Krisen nicht nur zu steigenden Dieselpreisen, sondern auch zu Unsicherheit bei den Verbraucherinnen und zu sparsamerem Konsumverhalten vor allem im Bereich Lebensmittel.

Der Fachhandel, die Hofläden werden gemieden, da als teuer empfunden, der Discounter wird bevorzugt. Das merken wir direkt und ich schaue etwas bedrückt in die Zukunft, da wir aktuell absolut nicht von einem allgemeinen Aufschwung sprechen können – Stillstand oder abwärts können wir uns aber nicht nur innerhalb unserer Branche nicht leisten.

Und auch Gesellschaftlich sollten wir nicht an gesundem Essen und vor allem Nachhaltigkeit in der Nahrungsmittelerzeugung sparen – gerade in krisenhaften Zeiten bekommt Regionalität doch einen ganz neuen Stellenwert und hilft, als Gesellschaft resilienter zu werden.

Deshalb gilt aktuell mehr denn je: suport your lolocal dealer!, und zwar fast schon egal wen, Hauptsache direkt und nah und persönlich!

In diesem Sinne: besuche mal wieder Deine Lieblingslandwirtin, Bäckerin oder Metzgerin!

Philipp Hennig

ACHTUNG: Unser Jungpflanzenmarkt findet statt am Samstag, den 25.04.2026 von 9 bis 13 Uhr!

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