Auch wenn es jede Woche einen Kundenbrief gibt durch den wir Euch /Ihnen Allen Einblicke in unser Tun, Denken und Handeln geben möchten, so ist es dennoch der Fall, dass sich manche Informationen stauen und nicht den weg auf das Blatt finden. Ich möchte sie gerne dazu anregen Fragen an uns zu stellen. Gibt es Dinge die sie wissen möchten? Senden sie Ihre Fragen und Anregungen für die Kundenbriefe gerne an folgende eMail-Adresse:

hofladen@gutrothenhausen.de.

Es gibt wieder Mal neue Produkte vom Hof. In die Riege der Säfte aus hofeigenen Zutaten reiht sich nun der Apfel-Möhre- Ingwer-Saft. Er gefällt uns so gut, dass wir ihn im nächsten Jahr bestimmt wieder pressen lassen. Hoffen wir, dass uns die Ernte der einzelnen Kulturen in der nächsten Saison nicht im Stich lässt.

Die Pflanzen unserer schmackhaften Tomatensorte Ruthje, haben in diesem Jahr reichlich Ertrag geliefert, sodass auch dieses Gemüse weiter veredelt werden konnte. Ruthjesuppe, -sauce und Ketchup sind entstanden. Es gibt verschiedene Varianten, pikant und mild.

Ein weiteres Thema beschäftigt mich derzeit wieder vermehrt. Angeregt durch ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin ist mir aufgefallen, dass mein persönlicher Beitrag zum Thema „weniger Müll“ gerade nicht die oberste Priorität hat und bei all den Themen, die meinen Alltag überschatten, leider das nachsehen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht nur mir so geht. Ich bemühe mich sehr diese Thematik auch im Arbeitsalltag wieder mehr in den Fokus zu rücken, schließlich bin ich an einem Ort (Hofladen) tätig, an dem ich ohne weiteres einige Menschen erreichen kann. Dabei geht es mir gar nicht darum, zu meinen die Welt retten zu können, wenn wir anstatt Einwegbehälter aus Plastik, Mehrweggläser als Verpackungsmaterial nutzen. Es geht eher darum ein Bewusstsein zu unterstützen. Vor einigen Wochen hat mich ein Kunde im Laden etwas unsicher angekuckt, als er beim bedient werden am Brottresen in seinem Korb nach einer passenden (vielfach verwendet, gesammelt und wieder zum Einkauf mitgebrachten) Tüte für das Brot suchte. Er entschuldigte sich, weil er das Gefühl hatte umständlich zu sein. Dieses Gefühl konnte ich ihm umgehend nehmen, im Gegenteil, ich habe ihn sehr in seinem Tun bestärkt und meine Freude darüber geäußert. Denn nicht nur Kinder auch Erwachsene sind hin und wieder empfänglich für Vorbild und Nachahmung!!!

Für die Hofgemeinschaft

Hanna Dörschug