Liebe Leut,

heute soll es hier mal kurz um besondere Beziehungen gehen. Um schwere, scharfkantige, rostige – Klischee-Männer-Geschichten.

Am Anfang steht meistens Horst, Horst Broziat, der Stahlhändler unseres Vertrauens.

Ich bin mir sicher, dass ich schon mal über ihn geschrieben habe, über seine Regale voll von Rund-, Flach- und Winkelstahl, seine Metallbandsägen, die hydraulische Blechschere.

Immer wenns was metallisches zu reparieren oder neu zu Bauen gibt und der Fundus an noch zu gebrauchendem Schrott nichts passendes hergibt, führt der erste Weg zur Firma Broziat. Und weil ich nichts von Schleichwerbung halte, hier gleich mal die Web-Adresse: broziatmetall.de

Aber alles ist endlich und irgendwann wird wieder etwas umgebaut, abgeändert, verbessert oder hat einfach seine besten Tage hinter sich.

Dann tauchen meistens wie von ungefähr die Petermänner auf: Schrotthändler seit Generationen und über alle Ebenen der Großfamilie verteilt, leider noch ohne Homepage (sonst würde ich hier auch auf diese verweisen). Schon der Vater kam hier zu unseren Vorgängern und befreite sie von Schrott aller Art, nun hat der eine Sohnemann das Geschäft nebst aller Kunden übernommen und wie eh und je kommen verschiedene Neffen, Brüder, Bekannte mit zum Helfen – so ganz durchschaue ich die Familienstruktur noch nicht, sie sind trotzdem unsere Exklusivschrotthändler (alle anderen werden konsequent vom Hof geschickt).

Was diese Stahl-Beziehungen auszeichnet und verbindet ist eine Langjährige Treue, die auf unterschiedliche Art und Weise belohnt wird: Bei Broziat gibt’s großzügige Prozente und Familie Petermann hinterlässt die Schrottablage immer sehr sauber und ordentlich.

Und dazwischen stehe ich und freue mich über den schönen Stahl! Vielleicht lade ich beide – Horst und Petermann – mal auf ein Bier in die Metallwerkstatt ein, Oder zum Sonntagsfrühstück… mal schauen.

In diesem Sinne, Ihr Philipp Hennig