Liebe Kund:innen,

ich gehe ja eigentlich davon aus, dass die meisten von ihnen unseren Hof schon einmal besucht haben. Falls nicht möchte ich sie heute einmal mitnehmen…

Wenn Sie in unsere Einfahrt einbiegen, heißen sie zwei große Schilder Willkommen. Auf dem Weg zu unserer Hofstelle liegt rechterhand unser lauschiger Hofteich. Originär als Fischteich angelegt dient er dem Hof heute als Wasserquelle für unsere Feldberegnung. Er ist vor allem aber ein vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der See ist zudem ein sehr beliebter Ablaichort für Amphibien. Aus diesem Grund schützen wir deren Ein- und Abwanderung im Frühjahr mit einem Amphibienzaun vor dem Autoverkehr. Es kann auch schon mal vorkommen, dass die Straße von „Nutrias“ und Gänsen gekreuzt wird. Nicht nur aus diesem Grund sollten sie bedacht fahren, denn sind wir am Teich vorbei kommt rechterhand schon der Bauwagen unseres Kindergartens die „Die kleine Kinderfarm“ in Sicht. Die kleine Kinderfarm wurde 2001 von engagierten Eltern gegründet mit dem Impuls, den Kindern einen unmittelbaren Zugang zu Natur und Landwirtschaft zu ermöglichen. So ist er bis heute Teil des Hofgeschehens. Rechts sieht man nun unsere „Hofweide“, zur Linken die ersten Ackerflächen. Auffällig für alle Besucher ist auch der alte schöne Baumbestand. Ein besonders schönes Exemplar einer mächtigen Eiche steht vor dem ersten Haus auf der Weide. In den ersten beiden Häusern wohnen unsere Vorbewirtschafter im (Un)Ruhestand. Biegt man nach diesen rechts ab kommt man auf unseren Hofplatz. Rechterhand ist unser großes „Haupthaus“, geradeaus zu schaut man auf unsere große Hoflinde. Nun ist man im Herzen unseres Hofes. Mit einem Kaffee und Kuchen vor dem Hofladen sitzend kann man allerhand beobachten. Man sieht den Stall und zu der entsprechenden Zeit am Nachmittag unsere Kuhherde die zum Melken in den Stall gebracht wird, bzw. auf dem Rückweg zur Weide ist. Rechts von der Melkkammer kann man die Käserei sehen. In der Mitte ist unser Spielplatz. Schaut man nach links sieht man weitere Wirtschaftgebäude, wie unseren alten „Schweinestall“, welcher seit mehreren Jahren leider unbewohnt ist. Daneben ist die Backstube. Eher am Vormittag sehr gut am Geruch zu verorten! Gegenüberliegend sind der Pferdestall und die Getreidescheune. Laufen wir an der Backstube vorbei stehen wir bald vor dem Reitplatz. Linkerhand steht unsere „Gemüsehalle“ hier wird unser Gemüse nach der Ernte aufbereitet, bzw. gewaschen und in die entsprechenden Kühlräume gebracht. Außerdem werden dort auch ihre Kisten gepackt von unserem tollen „Packteam“! Rechterhand wohnen unsere (zwei) Laufentenfamilien. Und man kann das alte schöne Glasgewächshaus sehen. Hinter diesem steht der Folientunnel, in dem aktuell reichlich Gurken wachsen. Steht man vor dem Reitplatz schaut man rechts davon auf eine große alte Lindenallee. Dieser „Hohlweg“ bringt uns nach “unten“ zur „Hofgrenze“ dem Bächlein „Quadebeck“. Dieser Hohlweg führt weiter Richtung Elbe-Lübeck Kanal. Vor der kleinen Brücke auf der rechten Seite ist die „Winterweide“ unserer Hofschafe. Wir laufen aber zurück gehen an der Gemüsehalle vorbei und passieren die Unterstände für unterschiedlichstes landwirtschaftliches Gerät. An der Kreuzung gehen wir rechts und der Blick öffnet sich auf die Hofflächen. Kleine Schilder helfen die unterschiedlichen Kulturen zu erkennen. Auch unsere zwei Hühnermobile sind meist in Sichtweite. Geradeaus sieht man das Windrad. Läuft man bis dorthin, kommt man am „Lindenhaus“ vorbei – unserem Gäste- und Seminarhaus. Hier soll unser kleiner Spaziergang enden.

Ich hoffe ich konnte all jene ein bisschen neugierig machen die unseren Hof noch nicht kennen. Für alle gilt: Kommen Sie gerne mal (wieder) vorbei, sie sind herzlich Willkommen!

Freundliche Grüße,

für die Hofgemeinschaft

Ralph Seckler

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    • 10.06.24 – Rückblick aufs Hoffest
      Liebe Kund:innen, wenn Sie diese Zeilen lesen ist das Hoffest schon wieder mehr als eine Woche her. Trotzdem soll es an dieser Stelle einen kleinen Bericht geben: Wir hatten uns ja letztendlich dafür entschieden, das Fest stattfinden zu lassen, obwohl die Wetterprognose sehr unsicher war – vor allem was die Tage vor dem Fest anbetraf. … Weiterlesen: 10.06.24 – Rückblick aufs Hoffest

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