Liebe Kund:innen,

wir haben die ersten Tomaten gepflanzt! Und nicht nur das – auch auf unserem neuen Gemüseacker geht es bereits richtig gut voran. Die Bedingungen waren günstig, sodass wir den Acker vergleichsweise früh „beziehen“ konnten. Dank einer trockenen Periode ließen sich alle vorbereitenden Arbeiten zügig abschließen, und wir konnten direkt loslegen.

Den Anfang machten Direktsaaten wie Spinat, Radieschen, Rote Bete, Rübstiel, Dicke Bohnen und Zuckererbsen. Anschließend folgten die ersten Jungpflanzen: im Gewächshaus vorgezogen, draußen abgehärtet und schließlich mit unserer Pflanzmaschine in die Erde gebracht.

Wir hatten dafür diesmal tatkräftige Unterstützung von zwei Waldorfschulpraktikanten, Paul und Julian. Abwechselnd – und sichtlich stolz – durften sie unseren kleinen Schlepper fahren. Eine große Hilfe für uns!

Gemeinsam pflanzten wir die ersten Sätze Brokkoli, Blumenkohl, Spitzkohl und Salat. Den Anfang machten jedoch die Kohlröschen – eine Kultur, die uns besonders lange begleitet und bis in den Winter hinein auf dem Acker zu finden ist.

Von Mitte April bis Ende Mai beginnt die intensive „Sturm-und-Drang-Phase“: Alles will raus und wachsen. Unsere Hauptaufgabe ist in dieser Zeit das kontinuierliche Pflanzen – sowohl auf dem Acker als auch in unseren geschützten Bereichen wie Gewächshaus und Folientunnel.

Und sonst so? Vier unserer fünf Schafe haben bereits Lämmer bekommen – alle Geburten verliefen reibungslos. Das ist nicht selbstverständlich: Manchmal braucht es etwas Unterstützung, etwa wenn ein Lamm ungünstig liegt. Dann wird vorsichtig nachgeholfen, damit Mutter und Jungtier gut durch diese Phase kommen. Jede Geburt ist für uns ein besonderes und schönes Ereignis. Faszinierend ist, wie die Lämmer schon wenige Minuten nach der Geburt aufstehen und versuchen zu säugen. Und ja – sie sind wirklich niedlich! Wenn Sie mal auf dem Hof sein sollten, schauen Sie gern bei ihnen vorbei. Besonders lebhaft wird es in der „Spielstunde“, wenn die Lämmer hüpfen, klettern und ausgelassen über die Weide toben – gelegentlich auch auf ihren Eltern.

Auch zwei unserer drei indischen Laufenten haben mit dem Brüten begonnen. Während dieser Zeit verlassen sie ihre Nester nur kurz für das Nötigste. Der Erpel wirkt dabei nun etwas verloren – aktuell wird er immerhin noch von unserer „Häubchen“-Ente, oder auch „Punker“ genannt, begleitet. Sie werden sie sofort erkennen!

Zum Schluss noch ein Hinweis: Ab sofort können Sie in unserem Online-Shop auch Gemüsejungpflanzen bestellen.

Bleiben Sie munter und genießen Sie den Frühling!

Für die Hofgemeinschaft

Ralph Seckler

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