Liebe Kund:innen,

Freud und Leid liegen ja bekanntlich nah beieinander. Auch und gerade beim Gärtnern.

Fangen wir mal mit dem Freudigen an: Heute durfte ich im goldenen Licht der Oktobersonne unseren wunderschönen bunten Mangold ernten. Für sich genommen ist diese Sammlung buntstieliger Mangoldsorten schon ein echter Hingucker. Über gelb-orange-lila und rotstielig spiegeln sich die Farben des Herbstes wider in seiner schönsten Weise. Eine wahre Freude!

Und nun zum Leidigen: Bei einem Teil unserer Zwiebel ist es leider so, dass sie zwar äußerlich schön daherkommen, aber im inneren mit einem Schadbild aufwarten, welches sie beim Anschnitt erkennen. Tatsächlich ist das Problem der Zwiebelhalsfäule dieses Jahr deutschlandweit sehr verbreitet und führt auch bei uns zu Schäden. Die Krankheit tritt besonders in feuchten Jahren bei hoher Bodenfeuchtigkeit auf. Unsere Zwiebeln standen in diesem nassen Jahr an einem ungünstigen Standort mit viel Staunässe – ideale Bedingungen für die Zwiebelhalsfäule. Was man tun kann, ist früh ernten und das Grün dran lassen, damit keine Wunden entstehen. Beides haben wir gemacht. Bei der Ernte sahen die Zwiebeln noch sehr gesund aus, die Schäden zeigen sich erst später im Lager…

Einige Kunden gaben uns diesbezüglich schon Rückmeldung – sollten auch sie betroffen sein gilt auch für Sie – melden Sie sich. Selbstverständlich erhalten Sie Ersatz! Es geht um ein Schadbild welches – wie beschrieben – äußerlich oft nicht zu erkennen ist und entsprechend schwer aussortiert werden kann.

Lassen Sie es sich gesagt sein: das lässt auch den ambitionierten Gärtner nicht gänzlich unberührt. Aber es gilt auch hier die eingangs erwähnte Binse. Da wir auf eine bunte Mischung auf unserem Acker setzen ist die Freude auch schon meist im nächsten Beet wieder zu finden…

Und noch etwas Freudiges zum Schluss: Unsere Lagergemüseernte ist weitestgehend abgeschlossen. Letzte Woche haben wir Möhren, Pastinaken und Petersilienwurzel gerodet. Nun ist unser Kühlraum wieder gut gefüllt. Neben den Kulturen, welche noch den Winter über auf dem Feld verbleiben, steht lediglich noch eine kleine Menge an Chinakohl, Wirsing und Zuckerhut zur Ernte an. Im Gewächshaus weichen die letzten Tomatenpflanzen und u.a. der erste Feldsalat ist gepflanzt.

In diesem Sinne bleiben Sie gesund und munter.

Für die Hofgemeinschaft

Ralph Seckler

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    • 12.10.26 – die Tage werden kürzer
      Liebe Freund:innen und Kund:innen des Hofes, die Tage werden kürzer, die Temperaturen kühler und der Wind nimmt zu… …der Herbst ist da und die Erntezeit neigt sich dem Ende zu. Das Futtermachen für die Winterfütterung der Rinder ist abgeschlossen und die Menge sowie die Qualität sollten passen. Auch im Ackerbau sind die Getreide- und die… Weiterlesen: 12.10.26 – die Tage werden kürzer
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