Liebe Kunden,

wir vetreiben in erster Linie Hofprodukte, können aber nicht alles selbst produzieren (z.B. Obst, Fruchtgemüse im Winter etc.), daher bekommen Sie jetzt grundlegende Informationen zu kommenden Entwicklungen im Bereich des Großhandels. Diese Infos kommen von Naturkost Nord dem Großhändler, mit dem wir schon viele Jahe gut zusammenarbeiten und daher zitiere ich im Folgenden.
Kommende Preissteigerungen haben vor allem 4 Ursachen:

*Rohstoffpreise
Durch Unwetter und die Folgen des Klimawandels haben wir nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland, qualitativ und quantitativ relativ schlechte Ernten bei bestimmten Rohstoffen gehabt, was zu einer Verknappung von einigen Rohstoffen führt – dies führt zu Preissteigerungen.

*Transportkosten
Der Blick auf die Preisanzeige an der Tankstelle sagt ja schon vieles. Auch wissen wir um die angespannte Arbeitsmarktlage, was LKW-Fahrer angeht. Diese Situation hat letztlich Auswirkungen auf die Transportpreise. Auf internationaler Ebene verteuern die stark gestiegenen Preise für Seefrachtcontainer, die wegen des Staus auf dem Suezkanal und den Folgen der Corona-Pandemie immer noch ungleich in den Seehäfen verteilt sind, die Preise für Transporte zusätzlich. Containerpreise sind zum Teil auf das zehnfache angestiegen.

*Energiekosten
Die Produktion und Lagerung der Lebensmittel verteuert sich durch gestiegene Energiekosten. Die Gaspreise haben sich verdoppelt und daher steht die Produktion von regionalen Gewächshausgemüsen auf der Kippe. Auch die Strompreise haben deutlich angezogen und verteuern alles zusätzlich.

*Verpackungskosten
Glas, Metall, Papier – alles ist im auslaufenden Jahr deutlich teurer geworden, vor allem aber Holz (daraus wird ja dann Papier), welches um 50% im Preis angestiegen ist – der stark gewachsene Onlinehandel hat dazu seinen Beitrag geleistet.

Sie sehen also, da rollt was auf uns zu. Viele große Hersteller haben bereits Preissteigerungen angekündigt – zur genauen Höhe will aber noch niemand etwas sagen.
Da wir ja vor allem beim Obst und dem Fruchtgemüse im Winter auf unsere Handelspartner angewiesen sind, werden wir und Sie von diesen Umständen etwas zu spüren bekommen. Das ist zwar unerfreulich, ich sehe es aber als wichtig an, jetzt drauf hinzuweisen, damit Sie schon mal vorbereitet sind.

Herzliche Grüße
Henning Jahn

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