Liebe Kunden,
Es wäre ja langweilig jahrelang immer die selben Brotsorten zu backen!

Da muss ab und zu mal wieder was Neues her, damit es interessant bleibt. Deshalb habe ich einige Sortimentsveränderungen vorgenommen! Von allen Seiten werden Wünsche bezüglich neuer Brotsorten an mich heran getragen. Leider lässt sich nicht alles verwirklichen, aber einigen Wünschen können wir tatsächlich nachkommen. So wird es künftig das altbekannte Rothenhausener auch als 500g Kastenbrot verfeinert mit Haselnüssen (Haselnussbrot) geben sowie als freigeschobener 750g Laib verfeinert mit Koriander und Kümmel, genannt „Frankenlaibchen“. Dinkeltoast ist ein weiterer Wunsch der sehr oft auftaucht. Da wir gerade sehr viel Dinkel im Lager haben und gar nicht mehr allzuviel Weizen, möchte ich dem Wunsch auch gleich ganz radikal nachgehen und nur noch Dinkeltoast, statt Weizentoast sowie die Brötchen aus hellem Dinkelmehl backen. Auch Weizenmisch, Fünfkorn und Saatenbrot sollen von dem neuen Wind etwas abbekommen: An Stelle eines Weizen-Roggenmischbrotes als Grundteig, soll hier ein Dinkelroggenmischteig als Basis rücken. Als Triebmittel möchte ich Sauerteig statt Backferment verwenden, damit die Brote einen etwas aromatischeren, kräftigeren Charakter bekommen. Die freigeschobene Variante heißt deshalb nun nicht mehr Weizenmischbrot sondern Schwabenlaib, denn Dinkel, der zum Teil im Schwabenland seinen Ursprung findet, hat in diesen drei Broten den größten Anteil! Auch unser beliebtes reines Dinkelbrot wollen wir weiter variieren. Als Sorten gibt es nun: Dinkelsprosse, mit selbst gekeimten Dinkelkörnern, Dinkel-Sonnenblume und Dinkel-Kürbiskern. Allen gemeinsam und neu ist ein saftiges Brühstück aus Haferflocken, welches den Broten eine längere Frische und Feuchtigkeit verleiht. Bei all den Neuerungen ist natürlich auch klar, daß es bei anderen Brotsorten zu Abstrichen kommt. So trifft es nun das Roggenvollkornbrot, Bauernbrot und Gewürzroggen. Das Roggenvollkornbrot wird nur noch Mittwoch, Donnerstag und Freitag geben, Gewürzroggen und Bauernbrot müssen zunächst einmal komplett weichen. Ich hoffe Sie tasten sich freudig an die neuen Variationen heran. Für alle, die es genauer interessiert, wie unsere Brote und Backwaren herstellt werden, möchte ich an dieser Stelle auf die Führung „Vom Korn zum Brot“ hinweisen, die hier auf dem Hof am kommenden Samstag den 7.7. um 11 Uhr stattfindet!
Viele Grüße,
ihre Bäckerin Verena Hennig